Juni 2022 – Innsbruck und Umgebung

Ende Juni treffe ich mich mit meinen lieben, langjährigen Freunden aus Neuseeland, Peter und Barbara, die „endlich“ wieder in Europa ihre Kinder sehen können, in Innsbruck. Ein paar sehr nette gemeinsame Tage vergehen wie im Flug mit viel sightseeing. Die Kristallwelten in Wattens, die 500 Jahre alte Glockengiesserei Grassmayr, die Schwarzmanderkirche und die Theresienstrasse voller Touristen, Schloss Ambras, die alte Salzstadt Hall, und ein Versuch, den Salzwanderweg zu begehen. Abbruch erfolgte, weil wir nicht so richtig bergmässig ausgerüstet waren….

April 2022 – Paris ist wirklich immer eine Reise wert

Ein paar Tage Paris !! Ich besuche Elisabeth, meine Brieffreundin aus der Schulzeit. Wir haben vor ein paar Jahren wieder Kontakt zu einander gefunden. Sie geleitet mich sehr liebevoll durch ein sehenswertes Paris, auch abseits der Touristenpfade. Das Wetter ist ideal. Als weiteres highlight kommen meine amerikanischen Freunde, die derzeit in Südfrankreich leben für zwei Tage nach Paris um mich zu treffen. Ich kann mit Kevin, seiner Frau Patty und als Überraschung, der Tochter Colleen einen schönen Tag in Paris verbringen, gekrönt von einem sehr netten Geburtstagsabendessen zu Ehren von Kevin. Fast wie in alten Zeiten.

Erinnerungen an das Hausbootfahren werden wach.
Die Maas begleitet den Zug in der Früh bis fast nach Paris
Ausgeruht nach guter Nacht, Ankunft am Gare de l’Est.
Elisabeth holt mich mit dem Auto ab
Gare de l’Est
Porte St. Martin.
Hier sieht es zwar nicht so aus, aber generell erscheint der Strassenverkehr inkl. der Radfahrer und Trittroller hektischer als in Wien.

Erste Eindrücke … die interessanten Wandmalereien fallen fast nicht als solche auf … 🙂
Wir parken in Les Halles. Endlos windet sich die Einfahrt nach unten.
Nach einem kurzen Spaziergang stehen wir dann vor der benachbarten Eglise St. Eustache
Kunst im öffentlichen Raum, immer wieder eindrucksvoll… hier vor der Bourse de Commerce
Wunderschön die das Rund der Bourse begleitende Häuserfront
Eine erstmalige, sehr interessante Ausstellung von Charles Ray
Weiteres von Charles Ray findet man u.a. im Musée d’Orsay und auch im Centre Georges Pompidou
Die Adaption des Gebäudes durch den wohlhabenden bretonischen Geschäftsmann und Kunstsammler Francois Pinault mit einem Innenring aus Beton, geschaffen durch den japanischen Architekten Tadao Ando
Beim Anstehen kann man den Blick schweifen lassen, und z.B. die Blumenstöcke oben im Juchee entdecken
Dieses „Dach“ erzeugt sehr interessante Beleuchtungseffekte je nach Wetter und Helligkeit
in Kombination mit dem reinen Weiss der Wände.
Die Gemälde darunter stellen die vier Himmelsrichtungen und die Kontinente dar.
Der spielende Sohn von Charles Ray in der Mitte des Betonringes
Auch ein Kunstwerk von Charles Ray
Eine Ausstellung von Felix Gonzales Torres und Leni Horn Viel Licht und Glas in interessanten Zusammenstellungen, alles erscheint federleicht
Elisabeth und ich, die Maske ist immer (noch) dabei
Überraschung – eine sprechende 🙂 kleine Maus, die grad die Wand durchbrochen hat
Ein Schnitt durch das Gebäude und im Bild unten die äusserst seltene gegenläufige doppelte Wendeltreppe
Tauben !!! Hier drinnen ???
Auch eine Installation, sehr realistisch 🙂
Eine grosse Bandbreite…..
Das schöne Eingangstor der Bourse de Commerce
Les Halles mit dem „Blätterdach“ über dem seinerzeitigen Bauch von Paris …
Bei einem Architekturwettbewerb 2007 entschieden und 2016 fertig gestellt
Auf dem Weg zum Centre Georges Pompidou
Mit der Aussentreppe auf das Dach zu einem wunderschönen Rundblick über die Stadt.
Unten – so sah es bei Baubeginn in den 70er Jahren ( 1977 Eröffnung ) aus
Erster Blick auf Notre Dame, dahinter der Dome des Invalides
Das Hochhaus von Montparnasse
Erster Blick auf den Eifelturm
Eglise St. Eustache, rechts die Opera unter Gerüst
Sacre Coeur und der Montmartre
Das Quartier von La Defense und im Vordergrund die Bourse de Commerce
Kunst im öffentlichen Raum
Eglise St. Merry ( Bauzeit XVI – XVIII )
Temps pour déjeuner
Mit dem Auto geht es dann am Nachmittag vorbei am Obélisque nach Ville d’Avray. Einem kleinen Städtchen hinter Sèvres, das aber sehr gut mit den Öffis an Paris angebunden ist.
Assemblée Nationale – die Fassade wird gerade renoviert.
Entlang der Seine dicht am Eifelturm vorbei
Der nächste Tag beginnt bei der Eglise von St. Germain de Près.
Wo diese Kirche jetzt steht gab es im 1. Jhdt den ersten Kirchenbau von Paris
Vor der Renovierung !
Jetzt weiss ich, warum ich mich an diese Pracht nicht erinnern konnte
Diesmal nur von aussen – Beim letzten Mal mit meiner Freundin Christine dort gefrühstückt
Die wunderschönen Häuser im Quartier Latin… einfach Paris !!
Ein netter Name für ein Lokal….
Man fragt sich, warum die Querstrebe nicht in die Renovierung einbezoen wurde…
Die Fontaine St. Michel
Das kleinste der grossen Theater von Paris.
„La Cantatrice chauve“ wird hier seit 1957 täglich um 19.00 gespielt

Nette Information aus welcher Zeit ?
„Gas gibts auf jedem Stockwerk“
Hat leider zur Zeit ( wie lange noch ) einen neuen Sinn bekommen
Interessante Baustelle – ob sich da noch Zimmer ausgehen ?
Notre Dame !!! Aus dieser Sicht schaut der Dom fast unversehrt aus
Fotorückblick auf den April 2019
Unten – zeitaufwendiges und mühevolles Sortieren des Schutts
Bis jetzt bestand ein Grossteil des Wiederaufbaus darin, alle Wände und Bögen durch Holz und Gerüste zu sichern und zu stützen
Rundgang um die Kathedrale
Die Containeransammlung rechts sind die Baubüros und „Wohnungen“ der Bauarbeiter
Eindrucksvolle Gerüste…. aber alles erst Vorbereitungen für den wirklichen Wiederaufbau
Déjeuner im Berthillon, der auch der besten Eissalon der Stadt ist
Ein sehr alter Stadtteil von Paris an der Seine… Vis a vis vom Hotel de Ville (unten)
Pont neuf mit dem Blick auf La Samaritaine
Vorher noch einen Gang durch den Marchée des fleurs
Wir lassen die Conciergerie links liegen und überqueren die Seine
Es gibt immer wieder kleine Plätze mit Bäumen und vor allem Bahnen zum Boule spielen
La Samaritaine, aussen und innen
Liebevolle Details wohin das Auge fällt
Blick auf eine ziemlich geschäftige Seine
Der einzige Regenschauer – Blick auf die Akademie Francaise und den Louvre (unten)
Musée d’Orsay ( nächstes Mal 😉 !! )
Der allgegenwärtige Eifelturm – Auf der Heimfahrt mit der Metro
Schauen noch total „verpackt“ aus, diese Bauten
Der Frühling ist wirklich angekommen…
Mit einem sehr modernen Vorortezug gehts nach Paris, Endstation Gare St. Lazare
Vorbei an La Defense
Salle des pas perdus
Ein bizares Kunstwerk vor dem Bahnhof
Le Printemps
Sehr viel schöner Jugendstil und ausgefallene Dekorationen
.. und gleich daneben die Galeries LaFayettes
Auch hier immer wieder witzige Dekorationen
Leider ist der Glassteg geschlossen
Wunderschöne Aussicht vom Dach des Grand Magasin.. gleich vis a vis die Opéra
Die Konstruktionen hinter den Kulissen
Ob diese Schläuche noch löschen können ?
Die wunderschönen für Paris so typischen Häuserfronten
Place Vendôme
Mit der Napoleonsäule
Ein zufällig gesehenes Schildchen am Eingang zu den Tuillierien.
Ohne nähere Erklärung…
Ein Blick zurück zum Place Vendôme, ein 2CV !!!
Er dient jetzt nostalgisch dem Tourismus für Stadtführungen
Der Obelisque, der Arc de Trioumphe und La Defense in einer Linie
Die Tuillerien und ein Blick auf die Pyramide des Louvre
Arc de Triomphe du Carrousel
Metro-Station beim Palais Royale
Im Hof des Palais Royale
Interessante Installation
Tag der Stichwahl des Staatspräsidenten- 24. April !!
Einige Metrozüge sind ausgefallen und wir müssen uns neu orientieren
Endlich am richtigen Weg …. und Macron hat gewonnen…
Am nächsten Tag steht die Fondation Louis Vuitton auf dem Programm.
Ein Schiff mit vollen Segeln …
Elisabeth bringt mich danach zum Treffpunkt mit meinen amerikanischen Freunden, unweit der Champs Elysees
Eine Abschiedsrunde um den Arc de Triomphe….
(Vor unendlich vielen Jahren hab ich ihn auch einmal mit dem Auto umrundet)
Abschied von Elisabeth. Grand merci et à bientôt.

Am Boulevard Haussmann ein kleines feines Museum. Dank Kevin entdeckt.
Ein ehemaliges Stadtpalas, vollgestopft mit Kostbarkeiten aller Art.
Die Ausstellung von Gallen-Kallela ist ein ganz besonderes Zuckerl
Ein trauriger Löwe
Der letzte Tag in Paris – tout à fait pour moi
Eglise St. Laurant beim Gare de l’Est mit einem kleinen Garten – Ruhepol im Alltag
Jardin des Plantes
Euphorbia veneta
Die eindrucksvollen Dolden haben einen Durchmesser von 50 – 60 cm
Köstliches Déjeuner
Zufällig bei der Sorbonne vorbei gekommen
Da war schon lange niemand mehr da – ein Corona Opfer ??
Pont de Sully
Ein letzter Blick auf Notre Dame
Ein wunderschöner aquamarinblauer Strauch, der leider auf dem Foto nicht so blau herausgekkommen ist
Und als Kontast ein blühender Jacarandabaum
Eher ziellos durch das Marais
.. aber es macht viel Spass.
Haus-Vorderseite und im Bild unten die rechte Seite dieses Hauses
Ist das Kunst oder kann das weg ?
Dieses Tor führt mich zufällig auf den Place des Vosges .. bin entzückt.
Der schönste Platz von Paris
Louis XIII – 1610 – 1643
Weiter geht es kreuz und quer durch das Viertel.
Kleine Adelspaläste … hier das Hôtel d’Albret
Bibliotheque Historique de la Ville de Paris
Kitschiges Exterieur … viele junge Mädchen lassen sich davor fotographieren
Eglise Saint-Paul Saint-Louis
Hausboothafen von Paris ….
Abschliessend noch eine Fahrt mit der ganz modernen führerlosen Metro
Warten am Gare de L’Est – Schön wars !!
Au revoir Paris

2019 Oktober – 2 Wochen im wunderschönen Veneto

Unser Fixpunkt liegt im kleinen Städtchen Rosá, in der Nähe von Treviso. Das Quartier ist ein grosszügiges Apartment in der Villa Tiziano Residenze. Gleich am Beginn unseres Aufenthaltes gibt es ein vorher vereinbartes Wiedersehen mit unseren Freunden Patty und Kevin, die auf einen „Sprung“ von Südfrankreich vorbei kommen. Das Wetter ist spätsommerlich schön und warm, auf den Strassen scheinen wir immer das einzige ausländische Auto zu sein. Italien, wie man es sich wünscht.

4. Oktober

Wir unterbrechen die Anreise im schönen Wallfahrtsort Maria Gail, mit einer alten kleinen Kirche. Unser Quartier verfügt auch über eine kleine Privatbrauerei mit Schaubetrieb und sehr gutem Bier.

5. Oktober

Rosá und Wiedersehen mit Patty und Kevin

6. Oktober

Wir fahren gemeinsam nach Marostica, wo auf der Piazza ein bunter, belebter Trödelmarkt stattfindet.

Weiterfahrt nach Bassano di Grappa mit der berühmten Brücke von Palladio, die wegen Renovierungsarbeiten derzeit leider eingerüstet ist.

7. Oktober

Wir statten Castelfranco einen Besuch ab, und suchen (und finden) dann zwei Palladio-Villen im Umland, die Villen Chiminelli und Coronara.

Abends dann das Gruppenfoto zum Abschied. Es war wie immer sehr harmonisch und vergnüglich.

Wann treffen wir vier wieder zusamm ??

8. Oktober

Unsere Freunde sind in aller Früh nach Frankreich zurückgefahren, und wir machen uns auf die Suche nach der Villa Emo, auch ein Bauwerk von Palladio.

Wir fahren weiter nach Bassano, bummeln noch einmal durch die Stadt, diesmal ohne Markt, und können die malerischen Häuser der mittelalterlichen Stadt ungestört bewundern.

Auch Rosá hat sehr schöne Kirchen zu bieten, etwas überdimensioniert für diesen kleinen Ort.

9. Oktober

Heute fahren wir nach Schio. Der klassizistische Dom überragt den Marktplatz, auf dem sich der Wochenmarkt abspielt. Man möchte so gern zum Mittagessen einkaufen, so attraktiv werden die Waren angeboten. Schon Anfang des 15. Jahrhunderts war Schio ein wichtiges Zentrum der Wollproduktion.

Zum Lunch fahren wir nach Marostica und bewundern die jetzt freie Piazza mit dem riesengrossen Schachbrett.

10. Oktober

Wir fahren nach Asolo in den Asolanischen Hügeln. Die ehemalige Königin von Zypern, Catarina Cornaro, residierte hier ab 1489. Kleine Gässchen, Piazze und Palazzi – mit schönem Blick ins Umland. Zum Lunch fahren wir nach Castelfranco.

11. Oktober

Stra und der Brentakanal. 1997 haben wir hier mit unserer Penichette übernachtet, damals endete der Kanal in Stra. Jetzt geht er bis Padua. Wir wandern zur damals ausser Betrieb gewesenen Schleuse und beobachten mit ein bisschen Wehmut, wie gerade eine Penichette durch die Schleuse fährt…

Weiter geht die Fahrt nach Padua, wir finden direkt vor dem Dom einen Parkplatz und sind vom Dom überwältigt. Padua ist eine wunderschöne Stadt.

12, Oktober

Das Städtchen Feltre steht heute auf dem Programm, in Richtung der Belluneser Dolomiten. Zurück dann über Valdobbiadene und das Tal der Piave. Das Bergpanorama ist beeindruckend, Feltre auch…

13. Oktober

Sonntag in Vicenza. Figuren von Dali über die Innenstadt verteilt, ein sehr exklusiver Antikmarkt auf der Piazza. Tout Vicenza scheint auf den Beinen zu sein. Wunderschöne Palazzi rund um den Hauptplatz, viel Leben und Treiben…

14. Oktober

Unser heutiges Ziel ist Cittadella. Wieder ein mittelalterliches Städtchen mit Stadtmauer, Stadtgraben und einem bunten Wochenmarkt. Die Märkte sind ideales Revier für den engagierten Knoblauchpressensammler.

15. Oktober

Unser Ausflug nach Treviso ist von Regen begleitet. Das erste Mal ein grauer und eher trüber Tag. Anschliessend fahren wir auf Suche nach einem netten Mittagessenslokal. Wir folgen vertrauensvoll einem Hinweispfeil und werden wirklich angenehm überrascht. Obwohl wir schon nicht mehr an den Erfolg glauben wollten.

16. Oktober

Es geht nach Piazolla und zur Villa Contarini. Und dann wollen wir sehen, wo der Brentakanal vom Fluss Brenta abzweigt und fahren nach Limena. Der dortige Strassenmarkt war interessant, aber knoblauchpressenmässig nicht ergiebig.

17. und 18. Oktober

Zwei Rückreisetage auf sehr angenehm verkehrsarmen Strassen mit einem Zwischenstop in Maria Gail.

2019 November – Hamburg ist immer eine Reise wert

Ein Besuch bei meiner Freundin Elke ermöglichte es mir, ein wenig in das bunte Angebot der Stadt einzutauchen. Elke hat ein tolles Programm zusammengestellt. Das Wiedersehen mit einem alten Freund aus Kindertagen und seiner Frau war wie Heimkommen.

Der wunderschöne Isemarkt
Herrliches Gemüse, z.B. roter Mongold
Der Stand der sehr traditionelle Bonbonmanufaktur Pingel, seit 1913
Nur Hamburger Kunden und einheimische Marktfieranten auf diesem Wochenmarkt. Man möchte gleich einkaufen und daheim kochen, das Angebot ist so vielfältig.
Die Riekmer Riekmers bei Landungsbrücken am Weg zur Elbphilharmonie
Die „Elphie“ am Abend – nicht so spektakulär wie am Tag
Die Plazza
In der Pause…..
Ein- und…
Ausblicke.
Man muss Treppen mögen, und gut zu Fuss sein.
Wir haben sehr gute Plätze….
Beethoven-Sonaten mit Igor Levit
Ein pensionierter Drucker im Museum der Arbeit, der mit grosser Freude über sein Handwerk spricht
Die Ballet-Eleven von John Neumeier wärmen sich auf um ihre Abschlussarbeiten im
Ernst-Deutsch-Theater zu präsentieren. Entzückend.
Ein sehr netter Nachmittag mit Heinz-Jürgen und Elisabeth.
Es leben die alten Zeiten
Abschiedsessen mit Elke und HP in der Pulvermühle.
Danke, es war wunderschön bei Euch 🙂
Abflug von Hamburg und ….
..wieder in Wien, wo die Uhren anders gehen 😉